Jenny Latz – Das Glück beginnt im Kopf

jenny latz - Das Glück beginnt im Kopf

Eine Frau, ein Buch und eine Geschichte.
Eine Geschichte, die bewegt, aber auch an erster Stelle Mut macht zu sich selbst zu stehen, sich zu lieben.

„Wir haben es in der Hand, unsere Zukunft selbst zu gestalten. Hören wir doch endlich damit auf, uns ständig selbst zu bedauern, weil wir keine Haare mehr haben! Statt dessen sollten wir jeden Tag mit dem guten Vorsatz beginnen: ein Stückchen mehr zu uns selbst zu stehen. Nur so erobern wir uns täglich eine neue Freiheit. Die Freiheit: Ich bin, wie ich bin!“
Jenny Latz; Das Glück beginnt im Kopf; S.7

„Das Glück beginnt im Kopf“ ist ein Buch über Jenny Latz und ihren Erfahrungsweg, den sie mit bzw. durch ihre Erkrankung an Alopecia Areata gemacht hat.
Sie ist 19 Jahre alt, als ihre langen dunkelblonden Haare anfangen auszufallen.
In ihrem Buch beschreibt sie sehr schön den Weg den sie ging, um wieder zu sich zu finden. Was es bedeutet sich zu akzeptieren, seine Schönheit zu spüren und diese nach außen hin wieder zeigen zu können. Sie schreibt von Freundschaften und Liebenden, die sie hinter sich lässt um, ohne es in dem Moment des Verlustes zu wissen, wieder mehr zu sich selbst zu finden. Jenny erzählt aber auch von Abenteuern, wie ihren Trip nach Afrika, in die sie hineinschlitterte gerade weil sie keine Haare mehr hatte.

Auch wenn das Buch bereits 2003 veröffentlicht wurde, verliert es keinerlei an Bedeutung. Ganz im Gegenteil. Ich empfehle Jenny Latz Autobiographie jedem an Alopezie Erkrankten oder auch nicht Erkrankten.Jenny Latz - Das Glück beginnt im Kopf

Ich selbst habe das Buch entdeckt, als ich kurz nach meiner Diagnose anfing mich medial mit dem Thema Alopecia Areata auseinanderzusetzen.
Ich bestellte mir das Buch im gebrauchten Zustand, war jedoch Anfangs nicht in der Lage es zu lesen.
Zu gewaltig erschien mir meine Erkrankung und zu groß war meine Furcht vor meinem neuen Ich. Erst nachdem das Buch schon ein 3/4 Jahr in meinem Bücherregal versauerte, überredete ich mich es zur Hand zu nehmen.
Ich verschlang es.
In vielen ihrer Erfahrungsberichte erkannte ich Parallelen zu meinem Leben. Oft schmunzelte ich während des Lesens, denn viele von ihr beschriebenen Situationen waren mir nicht fremd. Am Ende haben mich ihre Worte nur noch mehr darin bestärkt, zu sein wer ich bin und das mit einer ordentlichen Tüte voll Stolz.

 

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